Schon länger war einiges los im Gebäude unserer alten Feuerwehr, die Gewerke gingen ein und aus, Anfang des Jahres war es dann endlich so weit: aus der alten Fahrzeughalle ist ein neuer Treffpunkt in Andreasberg entstanden: Das Spritzenhaus – Café, Bistro und Regionalladen – alles in einem. Und das Ganze auch noch in stylisch und gemütlich! Mit regionalen und Bio-Produkten? Hammer!
Ein stylisches Frühstückscafé und Bistro in St. Andreasberg?
Andreasberg wartet eigentlich schon seit Jahren auf ein Bistro, in dem man morgens frühstückt und am frühen Abend noch einen Aperol in der Sonne genießt. So eine Art Treffpunkt, wo jeder willkommen ist und sich gleichsam alle wohlfühlen … Das wäre doch mal was …
Umso besser, dass Armin das „Man müsste mal …“ kurzerhand in die Tat umgesetzt hat! Und darüber sind jetzt nicht nur wir sehr happy, sondern man spürte gleich zur Eröffnung, wie sich die Begeisterung breit machte. Und so sieht man nicht nur uns an unserem freien Tag dort frühstücken, sondern es finden sich regelmäßig bekannte Gesichter ein. Das Spritzenhaus hat sich in sehr kurzer Zeit zu einem Dreh- und Angelpunkt in der Bergstadt etabliert.
Armin, das positive Multitalent
Dass das Konzept so schnell gezündet hat, liegt zum einen am positiven Teamgeist, der von Beginn an spürbar war. Die Chefin Bärbel – ehemals Café Scheunemann – treibt das Ganze mit Leidenschaft und Freude voran.
Zum anderen liegt es an dem Kopf hinter dem Projekt Spritzenhaus: Armin Asselmeyer. Der gebürtige Andreasberger war lange Jahre erfolgreich als Unternehmer in Göttingen tätig, bis ihm nach einer kleinen Schaffenspause doch etwas zu langweilig für die „Frührente“ war und er sein heimliches Talent als Innenarchitekt hat aufleben lassen. Man mag es kaum glauben: die gesamte Planung, Gestaltung und Umsetzung stammt aus seiner Feder. Verdammt stimmiges Design, man fühlt sich auf Anhieb wohl, alles hat Hand und Fuß, Hut ab!
Wer allerdings einen verkniffenen Perfektionisten erwartet, liegt falsch. Armin geht die Dinge sorgfältig an, ist dabei aber überraschend lässig und erfrischend pragmatisch. Seine positive Energie ist auf jeden Fall ansteckend!
Was gibt's für euch im Spritzenhaus?
Ihr könnt morgens gemütlich frühstücken, viele Produkte sind bio oder regional. Leckere Brötchen, Croissants, Saaten-Vollkornbrot, Rührei oder im 90s-Style Lachs zum Frühstück? Jo, gibt es! ;-D Vorm Bikepark nochmal einen Snack rausholen: Check.
Dank gutem WLan könnt ihr auch einfach länger sitzen bleiben und zur Not noch eine Runde was arbeiten.
Kommt wieder ein Hüngerchen, gibt’s wechselnd herzhafte Speisen wie Suppen, Lasagne, Tapas-Teller etc. Dazu die üblichen Heiß- und Kaltgetränke, durstig bleibt ihr auf jeden Fall nicht.
Zum Mitnehmen gibt es auch Einiges: Käse, Obst und Gemüse und mehr. Aber was wäre das Ganze ohne die kleinen aber feinen Details wie Free Refill beim Kaffee oder Welt-Erbe-Wasser aus dem Hahn. Hatten wir schon erwähnt, dass die Preise durchweg sehr fair sind?
Seit Kurzem stehen auch die Außenmöbel bereit und dank der frühlingshaften Temperaturen konnten wir schon einige Male auf der Terrasse entspannt die Oberharzer Nachmittagssonne genießen. Also in jedem Fall perfekt für einen kleinen Abstecher auf ein Radler nach dem Biken.
Fürs Spritzenhaus ist noch längst nicht alles erdacht
Armin hat uns immer mal wieder ein wenig in seine Pläne eingeweiht und so wie es sich anhört, ist noch längst nicht alles fertig. In seinem Kopf schwirren noch viele Ideen herum, die er und sein Team Stück für Stück umsetzen werden. Da das Konzept jetzt schon rundum überzeugt, sind wir guter Dinge, dass es eigentlich nur noch besser werden kann.
Das Spritzenhaus in St. Andreasberg hat täglich von 8-18 Uhr geöffnet, Dienstag ist Ruhetag.